WAisenhaus "Home of Hope" (Uganda)

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Hoffnung 

ist nicht die Überzeugung,

dass etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit,

dass etwas Sinn hat,

egal wie es ausgeht

(VÁclav Havel)

 

 

 

 


Geraldessa leitet die kleine Klinik in einem ugandischen Dorf

200 km südwestlich von Kampala, der Haupstadt Ugandas, liegt von  Bananenplantagen umgeben das kleine Dorf Nakatoogo. Ca. 30 km ist es von der Hauptverkehrsstraße Masaka –Mbarara entfernt. Die ländliche Gegend, ist wie viele andere, ein sehr armes Gebiet. Der Kampf ums tägliche Überleben ist groß. Meist ohne Strom und fließendes Wasser leben die Menschen hier auf engstem Raum. Häufig teilt sich eine Familie nur eine kleine Hütte.

Geraldessa Gladys, eine einheimische Hebamme, betreut und leitet eine eigene Hebammenklinik im benachbarten Katovu. Sie hat selbst sieben Kinder zwischen 5 und 28 Jahren. Seit ihr Mann vor 6 Jahren gestorben ist, bewältigt sie die viele Arbeit alleine.

Und trotzdem möchte sie gerne Kindern helfen, die beide Eltern verloren haben. Ihre Vision war es schon lange das Haus, das ihr Mann eigentlich für sie und ihre Kinder gebaut hatte, den Waisenkindern in und um Nakatoogo zur Verfügung zu stellen und darin ein Waisenheim zu eröffnen. Bis jetzt fehlten ihr jedoch die finanziellen Mittel dazu.

Der Verein NEIA e.V. hat sich dazu entschlossen ihr bei der Umsetzung ihres Traumes zu helfen.

 
   

Ein Haus der Hoffnung mitten in Uganda

Zusammen mit Geraldessa Gladys und ihrem Bruder ("Uncle") haben die Projektverantwortlichen Natalia Hellmann-Brosé und Julia Blüml im Sommer 2007 die notwendigen Renovierungsarbeiten geplant und angestoßen, um aus dem leer stehenden Haus ein Heim für verwaiste Kindern aus der Region entstehen zu lassen.

Nun wohnen bereits 10 Kinder, 6 Mädchen und 4 Jungen im Alter zwischen 5-12 im „Home of Hope“ und besuchen benachbarte Dorfschulen. Auf Dauer sollen zwei Lehrer eingestellt werden, da die öffentlichen Schulen nicht nur bei schlechter Bildungsqualität sehr teuer sind, sondern die Kinder auch noch körperliche Strafen erfahren. 

 
   

Das "Home of Hope" wird zur Begegnungsstätte für ganz Nakatoogo

Die Betreuung der Kinder übernimmt Geraldessa Gladys, die von zwei „Matrons“ unterstützt wird. Den Frauen werden u.a. verschiedene Materialien, wie Bast und Perlen für Handarbeiten zur Verfügung gestellt. Fertige Produkte können dann eigenständig verkauft werden.

Um das Haus herum gibt es viel Land, das seit dem Tod des Mannes nicht mehr bestellt wird. Dieses Land wurde von 4 Farmern vorbereitet und wieder neu bestellt, damit in ein paar Monaten das Essen für die Kinder selbst geerntet werden kann.

Den Kindern soll eine schulische Ausbildung ermöglicht werden. Die Finanzierung des Schulbesuches wird durch Patenschaften geleistet. Mit 25 Euro monatlich kann ein Kind in Home of Hope leben und in die Schule gehen. Die Paten erhalten immer wieder Informationen über die Entwicklung ihres Patenkindes und auch die Kinder sollen ab und an Briefe an ihre Pateneltern in Deutschland schicken.

Damit auch die anderen Kinder im Dorf von der Einrichtung profitieren können, möchte Geraldessa zusammen mit ihren eigenen Kindern immer wieder Workshops im Home of Hope anbieten, zu denen die Dorfbevölkerung eingeladen wird. Hierbei soll sowohl Unterricht in traditionellem Tanz und Musik, so wie Aufklärung im Bereich HIV/AIDS stattfinden. Geraldessa wurde gerade von einer Gruppe von Freiwilligen zur Ausbilderin von neuen Freiwilligen-Gruppen zur HIV/AIDS Aufklärung ausgewählt. Sie möchte gerne weitergeben, was sie selbst gelernt hat, um Leben zu retten. Besonders die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen liegt ihr am Herzen.

 
   

 
     

So können Sie helfen

Auch Sie möchten den Kindern die Hoffnung auf ein lebenswertes Leben wiedergeben?

Mit Ihrer Patenschaft von 25 Euro monatlich können Sie uns und den Kindern aus Home of Hope dabei helfen.

NEIA e.V.

VR Bank Dormagen

BLZ: 305 605 48

Kto: 4610 9100 12

Verwendungszweck: Home-of-Hope-Pate

 

Herzlichen Dank sagen die Kinder aus Home of Hope, Geraldessa Gladys, Natalia Hellmann-Brosé und Julia Blüml im Namen von NEIA e.V.!